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Ausstellung "Von Entenhausen nach Hallenberg - Walt Disneys große Zeichner" eröffnet

13.07.2017

Die Eröffnung der Ausstellung „Von Entenhausen nach Hallenberg“ am 13. Juli bescherte dem Infozentrum Kump in Hallenberg wieder einmal ein volles Haus. Eröffnet wurde die Ausstellung durch den bekannten deutschen Disney-Zeichner Ulrich Schröder, der als der legitime Nachfolger des bedeutenden Disney-Zeichners Carl Barks gilt und heute Geschichten und vor allem Cover rund um Maus und Ente zeichnet.

„Ulrich Schröder lebt und arbeitet in Paris und Barcelona. Er zeichnet die Disney-Figuren auch heute nicht digital sondern mit alten Federn auf Papier“, so Bürgermeister Michael Kronauge in seiner Vorstellung. „Er ist gefragter Gast auf Kunst- und Comicmessen und gibt im Disney-Channel Prominenten Zeichenkurse. Die Ausstellung ist eine der umfangreichsten bisher gezeigten Präsentationen zu Donald, Micky und ihren Zeichnern mit vielen Originalzeichnungen und Drucken. Der Kump steht heute in Entenhausen!“

Ulrich Schröder gab in seiner Einführung einen Überblick über die Ausstellung und insbesondere über die drei legendären Disney-Zeichner Carl Barks, Al Taliaferro und Floyd Gottfredson. Mit über 250 Exponaten aus den Jahren 1933 bis 1995 werden in der Ausstellung die drei Künstler als die Urheber einer Figurenwelt, die bis heute Teil unseres kollektiven Gedächtnisses und unserer Alltagskultur ist, in den Mittelpunkt gestellt. Diese Künstler haben dabei über Jahrzehnte die bekannten Disney Comics gezeichnet und fast alle Nebenfiguren um Micky und Donald erfunden.

Bereits im Alter von 9 Jahren habe ihn das Disney-Fieber gepackt. „Als Trostpflaster nach einem Sturz bekam ich mein erstes Micky-Maus-Heft geschenkt. Danach hat mich das Mäuse- und Entenleben nicht mehr losgelassen“, so Schröder. Im Alter von 20 Jahren habe er einfach bei Disney in Frankfurt mit eigenen Zeichnungen von Donald Duck & Co. angeklopft und wäre direkt als Zeichner engagiert worden.

Vor allem zu Carl Barks hat Ulrich Schröder eine besondere persönliche Verbindung: „Ich verehre ihn, vor allem diese Tiefe und dieser hintersinnige Humor von ihm.“ Er habe ihn sogar noch persönlich getroffen. Bei diesem Treffen mit seinem Vorbild habe er ihm eine Donald-Figur im Stil eines römischen Kaisers geschenkt. „Ich sagte ihm, den hätte ich bei Ausgrabungen in Italien gefunden. Er hat aus vollem Herzen gelacht.“

Zur Ausstellungseröffnung waren diesmal neben vielen Jugendlichen und „Junggebliebenen“ auch zahlreiche Schulkinder vertreten. Und dies hatte einen guten Grund:

Bereits am Vormittag des Eröffnungstages hatte Ulrich Schröder an der Grundschule und Verbundschule in Hallenberg im Rahmen des Unterrichts eine Zeichenstunde gegeben, die zahlreiche Schülerinnen und Schüler zu engagierten Disney-Zeichnern werden ließ und bei vielen das „Entenhausen-Fieber“ weckte. Da dort nicht jeder Schüler mit einem eigenen Bild des Künstlers nach Hause gehen konnte, versprach Schröder jedem Schüler ein persönliches Bild, wenn er die Ausstellungseröffnung besuche.

Und dieses Angebot wurde äußerst rege genutzt. Bis halb zwei Uhr nachts zeichnete Ulrich Schröder jedem Besucher - ob klein oder groß - sein höchst persönliches Andenken in Form einer Tusche-Zeichnung von Donald, Dagobert & Co. Zudem signierte Schröder eine Vielzahl von „Lustigen Taschenbüchern“ und Comics. Herzlichen Dank an Ulrich Schröder für diese Ausdauer und Geduld!

Abschließend verriet Kronauge noch: „Wir haben übrigens bereits für das nächste oder übernächste Jahr eine Ausstellung mit eigenen Disney-Bildern von Ulrich Schröder vereinbart.“

Die Sonderausstellung zeigt Raritäten aus der Sammlung von Ina Brockmann und Peter Reichelt: wertvolle Originale, Bleistift – und Tuschzeichnungen, Tagesstrips und Sonntagsseiten, Aquarelle und Lithografien. So wird die Entwicklung des Entenkosmos abgebildet und historische Disneydokumente geben einen ergänzenden Einblick in die Produktionsbedingungen.

Die Ausstellung im Kump in Hallenberg läuft noch bis Sonntag, 20. August. Der Eintritt ist frei!

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 9.30 bis 12.30 Uhr sowie Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag von 14.30 bis 16.30 Uhr.


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