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Filmemacher Adolf Winkelmann besucht seine Geburtsstadt Hallenberg

18.11.2010 - 08:42 /

Adolf Winkelmann, der bekannte deutsche Filmemacher, Produzent und Regisseur, besuchte am letzten Wochenende mit seiner Ehefrau seine Geburtsstadt Hallenberg. Hier im Haus Aue 8 war Adolf Winkelmann 1946 geboren worden. Durch die Wirren des Krieges hatte es seine Eltern von Dortmund ins Sauerland verschlagen. 1950 ging die Familie wieder zurück ins Ruhrgebiet.

Adolf WinkelmannAn seine Kindheit in Hallenberg hatte der Erfolgsregisseur verständlicherweise keine all zu große Erinnerung mehr. "Ich weiß noch, dass hinter unserem Haus ein großer Garten war mit Apfelbäumen und dass die Nuhne dort floss."

Bürgermeister Kronauge, der Adolf Winkelmann zu diesem Besuch eingeladen hatte stellte Hallenberg vor und natürlich durfte auch ein Besuch in seinem Geburtshaus nicht fehlen. Der heutige Besitzer Harald Wahle, der mit Adolf Winkelmann als Kind gespielt hat und noch heute im Haus Aue 8 lebt, führte Adolf Winkelmann durch die Räume und den Garten. Dabei kamen bei dem Regisseur dann doch viel Erinnerungen hoch.

Adolf Winkelmann zeigte sich begeistert von Hallenberg und vom Sauerland. Ihm sei deutlich geworden, dass das Sauerland mehr zu bieten hat als nur Natur. Er könnte sich durchaus vorstellen, Hallenberg oder das Sauerland einmal als Kulisse für eine Filmproduktion zu nutzen.

Vielfach ausgezeichnet

Seit 1978 dreht Adolf Winkelmann Filme. Bereits sein erster Kino-Spielfilm "Die Abfahrer" wurde mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Gleich zwei Bundesfilm-preise erhielt der zweite Film "Jede Menge Kohle", der die Geschichte des Bergmanns Katlewski erzählt. Die "Ruhrgebiets-Trilogie" endete 1983 mit dem Spielfilm "Super" mit Udo Lindenberg in den Hauptrollen. Für seinen zweiteiligen Fernsehfilm "Der Leibwächter" mit Franz-Xaver Kroetz wurde Adolf Winkelmann mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Viel Lob erhielt auch sein Fußballfilm "Die Nordkurve" der 1993 in die Kinos kommt und gleich 3 Filmbänder in Gold erhält. Auch seine Filme "Gefährliche Spiele" mit Gudrun Landgrebe und "Der letzte Kurier" mit Sissi Perlinger wurden vielfach ausgezeichnet. 1996 erhielt Adolf Winkelmann den Landesverdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

Für die Expo 2000 erstellte Winkelmann das virtuelle Filmpanorama "Deutschland pict". In der 2 Millionen Euro teuren Installation zeigte Winkelmann sein ganz persönliches Deutschlandportrait. Adolf Winkelmann betreibt in Dortmund ein Filmstudio, das auch Werbefilme und Video-Clips, u.a. für Udo Lindenberg produziert und ist seit 1979 außerdem als Professor für Film an der Fachhochschule für Kunst und Design in Dortmund.

Sein letzter großer Erfolg war der Film "Contergan - nur eine Tablette", für den er neben dem Deutschen Fernsehpreis auch die Goldene Kamera, den Bambi und viele weitere Filmpreise erhielt.

In den letzten 2 Jahren arbeitete Adolf Winkelmann an dem Dortmunder "U" und dem Projekt "Fliegende Bilder".

Adolf WinkelmannDen ehemaligen Turm der Union-Brauerei, der mit seinem großen "U" inzwischen ein Wahrzeichen von Dortmund darstellt, hat Adolf Winkelmann innen und außen verwandelt und zu einem Zentrum für Kunst und Kreativität ausgebaut.

In der umlaufenden Dachkrone läuft die "Bilderuhr". Schon von weitem sind die großen Produktionsflächen zu sehen. Ein dichtes Netz von LEDs stahlt die über 6 Meter hohen und ständig wechselnden Bilder aus. Adolf Winkelmann lässt dabei die Dachkrone mit Bier voll laufen oder an den Wochenenden in den Gefachen der Krone sechs Meter große Tauben wohnen.

Im nächsten Jahr, voraussichtlich im März 2011, so wurde vereinbart, kommt Adolf Winkelmann zurück nach Hallenberg. Im Kump soll dann ein "Adolf Winkelmann Filmabend" stattfinden.


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