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Neujahrsempfang 2011 der Stadt Hallenberg

11.01.2011 - 09:38 /

Was wäre ein Neujahrsempfang am Dreikönigstag ohne die Heiligen Drei Könige? Zu Beginn des Neujahrsempfangs begrüßte Bürgermeister Michael Kronauge drei ganz besondere Ehrengäste, die bereits 2005 mit dabei waren: Die Sternsinger mit ihrem Stern.

Die Sternsinger

Begrüßungsrede

Ansprache

Ehrungen

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Mitgebracht hatten sie ihre Sammelbüchsen, so dass von den Anwesenden die diesjährige Sternsinger-Aktion "Kinder zeigen Stärke" unterstützt werden konnte.

Weitere Ehrengäste waren u.a. die Vertreter der Nachbargemeinden Medebach, Bromskirchen, Bad Berleburg und Winterberg sowie des Hochsauerlandkreises, Landtagsabgeordneter Hubert Kleff sowie Vorstandsmitglieder der Sparkasse Hochsauerland und der Volksbank Bigge-Lenne.

Ein besonderer Gruß galt Konrad Trinius von der Bezirksregierung Arnsberg und Hubertus Winterberg von der Regionale-Agentur.

Das kirchliche Grußwort hielt Pfarrer Dr. Buss von der evangelischen Kirchengemeinde bevor Bürgermeister Michael Kronauge das vergangene Jahr 2010 Revue passieren ließ.

Als besonders wichtig für Hallenberg stellte er die Verlegung der Rettungswache von Medebach nach Medelon heraus. Seit vielen Jahren hat die Stadt Hallenberg gefordert, dass die bestehende Rettungswache aus Medebach näher an Hallenberg heranrückt, damit auch die Ortsteile von Hallenberg innerhalb der 12- Minuten-Frist erreicht werden können. Inzwischen haben der Kreistag und die Krankenkassen zugestimmt. Im Jahr 2011 beginnen die Bauarbeiten in Medelon. Das Hausärzteprogramm des Landes NRW soll zukünftig mit Niederlassungsprämien bis 50.000 € Hausärzte für den ländlichen Raum interessieren.

Pfarrer Dr. Buß hielt das kirchliche GrußwortIm Schulbereich erinnerte Kronauge an den Wechsel der Schulleitung der Verbundschule Medebach-Hallenberg sowie an den Start des Projekts ProBe (Pro Berufsorientierung). Dieses wichtige Projekt wird von der Andreas-Kusch-Jugendförderung unterstützt. Ausführlicher ging Kronauge auf die Neustrukturierung der Hauptschulen und die Einrichtung eines Realschulzweiges in Winterberg ein. "Thomas Grosche und ich verstehen die Sorge der Stadt Winterberg, der auch die Hauptschüler davonlaufen. Das man dann handeln muss, ist völlig verständlich", so Kronauge. Weiter: "Wir hätten uns gewünscht, dass wir in diesem Prozess eingebunden werden und wie vor 3 Jahren gemeinsam im Ministerium nach Lösungen suchen. Schulpolitik kann in Zeiten des demografischen Wandelns nur stadtübergreifend und nur für die Region gelöst werden."

Der Rückblick auf die kulturellen Highlights im Jahr 2010 gestaltete sich umfassend. Bürgermeister Kronauge ließ insbesondere die Passionsspiele 2010 mit einem Filmbeitrag Revue passieren und erinnerte an weitere Veranstaltungen, wie etwa die Ausstellungen der Tenbuß-Zwillige und von Frau Prof. Pöllmann, die Mausefallenausstellung und die Skulpturenausstellung von Peter Rübsam im Kump. Musikalisch ragten die Oldie-Nacht auf der Freilichtbühne, das Kump Sing Inn mit Marianne Rogée, die Elvis-Revival Band beim 4. Kump Open Air und die CD-Vorstellung von Freddy Albers heraus.

Im Rückblick auf das ehrenamtliche Engagement wurden herausragende Projekte aus den Stadtteilen erwähnt, besonders jedoch das Eishäuschen, das im August 2010 als 52. Mitglied in die Museumslandschaft Hochsauerlandkreis aufgenommen wurde.

In seinen Ausführungen über die Finanzlage der Stadt ging Bürgermeister Kronauge ausführlich auf den Fall eines Asylbewerberehepaares aus Serbien ein, dass mittlerweile gut 100.000 € an Behandlungs-, Reha- und Pflegekosten verursacht habe. Kronauge appellierte an die Politik, die Kommunen, die Krankheitskosten von Asylbewerbern selbst zahlen müssen, nicht im Regen stehen zu lassen sondern über eine Versicherung oder einen Hilfsfond die Kostenbelastung tragbar zu machen.

Weiter erinnerte Bürgermeister Kronauge an die Einweihung des Sauerland-Stabil-Aussichtsturmes am Sauerland-Höhenflug, an die Schließung des Kindergartens Liesen und an die Auseinandersetzung über die Zulassung von Solaranlagen in der historischen Altstadt. Zum Schluss berichtete Kronauge über das Projekt KulturLandschafft Hallenberg und den geplanten Baumkronenweg.

Messane e Menke begeisteren das PublikumDie musikalische Umrahmung erfolgte dieses Jahr durch die Band Messana e Menke, die bereits im Jahr 2008 beim Kump Sing Inn im Hallenberger Kump aufgetreten waren.

Verleihung der Verdienstmedaille

"Jede Leistung verdient Anerkennung. Das gilt umso mehr für Leistungen, die freiwillig erbracht werden und keine persönlichen Vorteile bringen. Diejenigen, die sich hier engagieren, halten ihr Tun zwar für selbstverständlich. Aber das ist es nicht. Und deshalb ist es das Mindeste, den Menschen die für ihre ehrenamtlichen Aktivitäten Zeit, Kraft und Energie aufwenden und dafür auf Freizeit und Erholung verzichten einmal Dankeschön zu sagen.

Genau dies war das Ziel, als der Stadtrat im Jahr 2000 entschieden hat eine Ehrenauszeichnung für verdiente Bürger unserer Stadt einzuführen. Diese Verdienstmedaille soll an Personen verliehen werden, die sich auf wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen, sportlichen oder auf andere Gebieten für die Stadt Hallenberg verdient gemacht haben." So Bürgermeister Michael Kronauge zur Einleitung.

Bisher wurden, zuletzt im Jahr 2008, 20 Verdienstmedaillen an herausragende Menschen der ehrenamtlichen Arbeit verliehen. Nun erhielten Frau Dr. Maike Wigand und Werner Menzel die Verdienstmedaille.

Bürgermeister Kronauge, Dr. Maike Wiegand, Werner Menzel, stv. Landrat Rudolf Heinemann, MdL Hubert KleffFrau Dr. Maike Wigand erhielt die Medaille für ihre Verdienste und ihr Engagement um die Gründung und den Aufbau der Hospizinitiative und die Arbeit mit Trauernden, Schwerkranken und Sterbenden.

Herr Werner Menzel erhielt die Medaille für nunmehr 48 Jahre ehrenamtliches Engagement, beginnend mit dem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr über Vorstandsfunktionen in der Schützengesellschaft und der Stadtkapelle bis hin zur Tätigkeit als Schöffe, als Obermeister der Dachdeckerinnung und als Schiedsmann.


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