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11. Neujahrsempfang der Stadt Hallenberg

09.01.2012 - 09:12 /

So einen Auftakt gab´s beim Neujahrsempfang noch nie. Wer gedacht hat, dass die Blockflöte allein dazu dient, Kindern im Grundschulalter den Spass am musizieren zu nehmen, der sah sich eines Besseren belehrt. „Wildes Holz“ aus Recklinghausen, die als Ensemble Blockflöte, Kontrabss und akustische Gitarre verbinden, sorgen für den musikalischen Beginn und einen furiosen Ausklang des diesjährigen Neujahrsempfangs.

Wildes Holz aus Recklinghausen begeisterte die Gäste

Rund 320 Besucher waren der Einladung des Bürgermeisters in die Stadthalle gefolgt. Ehrengäste in diesem Jahr waren u.a. die Bürgermeister Werner Eickler (Winterberg) und Karl-Friedrich Frese (Bromskirchen), der Stellvertretende Bürgermeister Waldemar Kiel aus Bad Berleburg, Landtagsabgeordneter Hubert Kleff, der Stellvertretende Landrat Rudolf Heinemann, Hubertus Winterberg von der Südwestfalen-Agentur und nicht zuletzt die Vorstandsmitglieder Ulrich Dolle von der Sparkasse Hochsauerland und Martin Grosche von der Volksbank Bigge-Lenne.

Ein besonderer Gruß galt wie immer den Trägern der Verdienstmedaille der Stadt Hallenberg.

Bevor Bürgermeister Kronauge das Jahr 2011 anschaulich Revue passieren ließ hielt Pastor Graute das kirchliche Grußwort.

Pastor Graute hielt das kirchliche Grußwort

Das Jahr 2011 war ein Jahr, das besonders im Zeichen der Schulsituation in der Region stand. So hat die Bezirksregierung Arnsberg den Bestand der Verbundschule Medebach-Hallenberg im Wege einer Bestandsgarantie gesichert. Uwe Kruse wurde neuer Schulleiter der Verbundschule. Erfreulich ist, das der bisherige Rektor der Schule am Kahlen Asten nicht nur die Schulleitung übernommen hat, sondern auch nach Hallenberg gezogen ist. Er hat bereits in den ersten Monaten viele optische Veränderungen in und an der Schule durchgeführt. Auch beide Städte haben investiert. In Hallenberg wurden für die Klassenräume neue Tische und Stühle angeschafft und die Klassenzimmer renoviert. In Medebach wurde ein Computerraum und ein Physikraum neu ausgestattet.  Beide Standorte wurden vernetzt.

Erfreulichen Zuspruch findet Pro Be, Pro Berufsorientierung, das Projekt, das in  Kooperation mit der Hans-Viessmann-Schule gestartet wurde. Im letzten Jahr haben 41 Verbundschüler ihr ProBe Zertifikat erhalten. Diese Maßnahme wird gemeinsam von den Städten Medebach und Hallenberg und dem Hochsauerlandkreis getragen, unterstützt durch die Andreas-Kusch-Stiftung, die das Projekt in 2011 mit 23.000 Euro unterstützte.

Im Jahr 2012 werden die Projekte „Ausbildungspaten“ und „Ausbildungskompass“. Die Ausbildungspaten sollen Jugendlichen, die keine spezifischen psychosozialen Schwierigkeiten haben, sondern denen es einfach an Motivation und vor allem an Anleitung und Ansprache fehlt, helfen.

Um jungen Menschen aufzuzeigen, welche Ausbildungsmöglichkeiten es in der Region gibt, bringen die Städte  Hallenberg, Medebach, Winterberg und die Gemeinde Bromskirchen im April 2012 den Ausbildungskompass heraus. Ziel ist es, die Schüler besser über die Ausbildungsangebote in der Region zu informieren.

Ein Wochenende im Mai 2011 stand unter dem Zeichen von  „Hallenberg singt“, den Musikschultagen der HSK-Musikschule. Die Veranstaltung startete mit dem Eröffnungskonzert mit den Preisträgern von „Jugend musiziert“, zu denen auch das Hallenberger Brass Quartett mit Alexander Pöllmann, Tobias Hesse, Roman Reese und Christoph Honekamp gehört.

Ein besonderes Highlight der Musikschultage war sicher die Uraufführung der Hallenberger Kinderhymne. Das Lied war  eigens für die Musikschultage von Günter Staniewski und Martin Metten komponiert und getextet worden und wurde vom Schulchor der Grundschule Hallenberg unter der Leitung von Alexandra Schnorbus live beim Neujahrsempfang gesungen.

Der Schulchor der Grundschule Hallenberg sang die Hallenberger Kinderhymne

Die Auftritte von Bozen Brass aus Südtirol in der Fertigungshalle der Fa. Siepe im Rahmen des Sauerland-Herbstes sowie von Sei Ottavi aus Italien bei den Stimmakrobaten rundeten das kulturelle Angebot ab.

Fünf Jahre Kump: Im Jahr 2011 wurde das Jubiläum mit hochkarätigen Ausstellungen und Veranstaltungen gefeiert: Begonnen wurde mit „Propagandainstrumente des Nationalsozialismus“ bevor Marlit Peikert, Günter Grass  und die Hallenberger Künstlerinnen Sabine Beckmann, Margret Jakobi und Elisabeth Kronauge ihre Werke im Kump ausstellten.

Zurückgehende Einwohnerzahlen nicht nur in Hallenberg, das in den vergangenen 12 Jahren gut 400 Einwohner verloren hat, wird zukünftig erhebliche Probleme aufweisen. Erste Entwicklungen sind schon jetzt spürbar: Die Bildung von Pastoralverbünden, die Verbundschule, die Schließung des Kindergartens in Liesen. Antworten auf die Fragestellungen der demografischen Entwicklung suchen Hallenberg und Medebach in der gemeinsamen Dorfentwicklungsplanung, die im November 2011 mit einer Auftaktveranstaltung in Medebach und jeweils 3 Themenworkshops in Hallenberg und Medebach begann.

Die Touristische Vermarktung von Hallenberg wird ab 1.1.2012 über die Winterberger Wirtschaft und Touristik GmbH laufen. Unsere Touristik GmbH wurde aufgelöst. Die Häuser versprechen sich durch die Werbung unter dem Dachmarke „Ferienregion Winterberg“ eine positive Entwicklung und eine bessere Vermarktung. Mehr Klicks auf der Internetseite, mehr Onlinebuchungen, statt den bisher gedruckten  3000 Gästebroschüren sind die Hallenberger Häuser künftig in über 30.000 Gästeführern aufgeführt.

Ausführlich stellte Bürgermeister Kronauge die Finanzlage der Stadt Hallenberg im Jahr 2011 vor. Dabei wurde deutlich, dass die finanzielle Schieflage der Stadt nicht durch Missmanagement, sondern durch fehlende Finanzierungsmittel verursacht sind. So werden fast die gesamten Steuereinnahmen der Stadt für die Kreisumlage aufgewendet. Erfreulich: Seit dem Jahr 2008 wurden 450.000 Euro Schulden abgebaut.

Des Weiteren erinnerte Bürgermeister Kronauge u.a. an die Einweihung des Ruhewalds Hallenberg, den Bau der Bürgersolaranlage, die Renaturierungsmaßnahmen an der Ölfe in Hesborn und die Rehabilitierung der Opfer des Hexenwahns. Ausführlicher ging Kronauge auf den aktuellen Sachstand des Projekts „sacht er leben Hallenberg“ mit seinem Baumkronenweg ein und erläuterte die Winterdienstgebühr, die in 2012 erstmalig erhoben wird.

Die Ehrengäste des Neujahrsempfangs 2012

Das vollständige Redemanuskript finden sie hier.

 


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